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Archiv der Woche 4/1999 (25. Januar 1999 bis 29. Januar 1999)
Hier finden sich folgende Tages-Einträge:
| Freitag, 29. Januar 1999 | Die Kabinettsrunde |
| Donnerstag, 28. Januar 1999 | Der frustrierte Prophet |
| Mittwoch, 27. Januar 1999 | Schweizer Gemeindeverwaltungen und Y2K |
| Dienstag, 26. Januar 1999 | Vorbereitung auf Katastrophen |
| Montag, 25. Januar 1999 | Mission-Critical |
| Freitag, 29. Januar 1999 | Die Kabinettsrunde | Vortag |
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Ich hatte kürzlich einen anregenden e-mail-Wechsel mit einem Kollegen, bei dem es unter anderem darum ging, ob die Leute in den Regierungen das Jahr-2000-Problem verstanden haben und wenn ja, wie sie möglicherweise vorgehen werden in dieser Sache, und aus welchen Gründen, insbesondere bezüglich Informationspolitik. Bei dieser Gelegenheit hat er folgendes kleine Stück geschrieben, das auf ganz witzige Art beschreibt, wie es sich in etwa abspielen könnte ("Grete" wird stellvertretend für einen deutschen "Mister 2000" verwendet, den es in dieser Form noch nicht gibt). Nehmen Sie das Ganze bitte nicht zu ernst, bei Humor und Satire ist einiges erlaubt! Die Kabinettsrunde
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| Donnerstag, 28. Januar 1999 | Der frustrierte Prophet | Vortag |
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Es war einmal ... ein Prophet. Und wie es sich für einen solchen gehört, machte er Prophezeihungen. Besonders viel Glück hatte er dabei allerdings nicht, wie die folgende Geschichte zeigt. Seine Karriere als Prophet begann, als er im Sommer 1995 einen Traum hatte: Er sah die Welt am 1.1.1996 untergehen. Es war an sich nur ein Traum, aber ein sehr lebensechter, eindrücklicher Traum, und deshalb kam er zur Ueberzeugung, dass die Welt wirklich untergeht. Er begann allen Leuten von seinem Traum zu erzählen und hatte bald eine grosse Gefolgschaft von Gläubigen, die sich mit ihm zusammen auf den Untergang vorbereiteten. Der 1.1.1996 kam und ging wieder, eine Katastrophe wollte sich jedoch nicht einstellen. "Nächstes Mal bringst du etwas mehr Beweise mit für den Weltuntergang als einfach nur einen Traum!" sagten seine Jünger und wandten sich von ihm ab. Statt sich nur auf seine Träume zu verlassen, begann sich der Prophet mit Astrologie zu beschäftigen. Bis Mitte 1996 hatte er alle Regeln der Zunft erlernt und erstellte ein Horoskop für die ganze Erde am 1.1.1997. Das Horoskop sagte ein grosses Unglück für den Planeten für dieses Datum voraus. Daraufhin zog der Prophet wieder in die Welt hinaus, warnte alle Leute vor der drohenden Katastrophe, und scharte wiederum eine Menge Leute um sich, die mit ihm zusammen am 1.1.1997 auf den Untergang warteten. Auch dieses Mal geschah nichts, die Leute lachten ihn aus und liefen davon. So ging es noch zweimal - am 1.1.1998 (ein Engel war ihm kurz vorher im Fieberwahn erschienen und hatte ihm die Botschaft des grossem Unheils verkündet) und am 1.1.1999 (das Studium der Voraussagen von mittelalterlichen Wahrsagern hatte ihn zur Ueberzeugung gebracht, der Untergang sei dann zu erwarten). Nach all diesen Fehlschlägen war der Prophet ordentlich frustriert und sagte sich: "Schluss jetzt mit prophetischen Träumen, Pseudo-Wissenschaften, Fieberphantasien und mitteralterlichem Humbug!" Er wollte kein Prophet mehr sein und entschloss sich deshalb, ganz etwas anderes zu machen: Er liess sich zum Programmierer umschulen und begann im Januar 1999 an einem grossen Jahr-2000-Projekt mitzuarbeiten. Je mehr er sich mit dem Jahr-2000-Problem beschäftigte, umso mehr kam er allerdings zum Schluss, dass die Welt auf eine mögliche Katastrophe am 1.1.2000 zusteuerte. Aber er wollte doch gar kein Prophet mehr sein? Nein, sagte er zu sich, diesmal ist es wirklich anders. Nicht einfach nur einmal schlecht geträumt und dann ist Weltuntergang angesagt. Nicht irgendwelche Pseudo-Wissenschaft, die mit obskuren Methoden Unheil "berechnet". Fakten, harte Fakten. Die Programme sind da, sie sind fehlerhaft, jeder kann das selbst überprüfen, die Programme stürzen ab, wenn man sie nicht korrigiert, 5 Minuten reichen, um das zu demonstrieren. Die Zeit läuft davon, die Meilensteine werden verpasst, das Geld fehlt vielerorts auch. Die Programme werden nicht alle korrigiert sein, das ist nicht Wahrsagerei, das ist gute, wissenschaftliche Statistik und gesunder Menschenverstand. Ueberwältigt von der Menge konkreter, unübersehbarer Fakten machte sich der Prophet schweren Herzens auf, die Welt nochmals zu warnen. Aber zu seinem Schrecken wollten die Leute nicht auf ihn hören. "Der Weltuntergang wurde schon so viele Male vorhergesagt, aber wieder und wieder ist nichts passiert, und so wird es auch dieses Mal sein" sagten sie ihm. Alle Beteuerungen, aber diesmal liege der Fall anders, diesmal gebe es Beweise, jeder könne das selbst überprüfen, jede Menge harter Fakten lägen auf dem Tisch, man brauche sie sich nur anzuschauen, nützten nichts. Die Leute wussten, dass der Himmel auch dieses Mal nicht einstürzen würde, denn das hatte er ja noch nie getan, und das war doch Beweis genug. Jetzt war der Prophet erst recht frustriert. |
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| Mittwoch, 27. Januar 1999 | Schweizer Gemeindeverwaltungen und Y2K | Vortag |
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Ende letzten Jahres haben der schweizerische Gemeindeverband und die Leute rund um "Mister 2000" Herrn Grete in Zusammenarbeit eine Umfrage gemacht bei Städten und Gemeinden hier in der Schweiz bezüglich Stand punkto Jahr 2000. Die Fragebogen sind nun ausgewertet, und das "Kommunalmagazin" berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die Resultate. Der Bericht, verfasst von Herrn Grete, ist auch online verfügbar unter http://www.kommunalmagazin.ch/aktuell/millbug.htm. Er gibt einen recht guten Ueberblick, wo die Gemeinden in der Schweiz heute stehen bei der Bewältigung ihrer Jahr-2000-Probleme. Grete schreibt hierzu einleitend: Eine Umfrage zum Jahr-2000-Problem bei Städten und Gemeinden vermittelt einen zwiespältigen Eindruck. Neben etlichen erfolgversprechenden Anstrengungen ist auch ein eindeutiger Bedarf für einen verstärkten Einsatz auszumachen. Die Antworten, die gegeben wurden, scheinen mir persönlich nicht ganz zusammenpassen und sich zum Teil fast zu widersprechen. So geben z.B. 96% aller antwortenden Gemeinden an, sie verfügten über ein klare Vorstellung der zu erreichenden Ziele und über eine Zeitreserve von mindestens drei Monaten. Das zeigt ein grosses Mass an Zuversicht bei den Gemeinden. Wie ist aber das in Einklang zu bringen mit der Tatsache, dass nur knapp ein Drittel der Gemeinden sich zu Problemanalyse und Risikoabschätzung geäussert haben? Also keine Problemanalyse, aber eine klare Vorstellung der zu erreichenden Ziele? Bei den Informatik-Anwendungen, die nicht direkt der Gemeindeverwaltung dienen, also denjenigen in Werken, Spitälern und Heimen, bei Verkehrsanlagen usw., wird gemäss Umfrageresultaten das Problem offensichtlich unterschätzt. Der Frage der "embedded systems" wird noch zuwenig Aufmerksamkeit gewidmet. Zur Frage der politischen Verantwortung der Gemeinden äussert sich Grete ziemlich deutlich: Auf den ersten Blick ist das Jahr-2000-Problem eine rein sachliche Angelegenheit ohne politische Implikationen. Das ist ein gefährlicher Trugschluss, dem jedoch viele Behörden anhängen. Auf diesen interessanten Artikel bin ich übrigens mehr oder weniger zufällig gestossen, als ich nämlich wieder einmal nachschaute, in welcher Reihenfolge die Seiten mit Jahr-2000-Informationen von der grössten Schweizer Suchmaschine http://www.sear.ch momentan geliefert werden (natürlich mit dem Ziel, meine Tagebuchseiten möglichst weit vorne zu plazieren). Ich glaube schon, dass man mit der Veröffentlichung des Artikels im spezialisierten "Kommunalmagazin" viele Verantwortliche in Gemeinden erreicht. Aber eine noch weitere Verbreitung kann wohl nicht schaden: Wenn möglichst viele Gemeindemitglieder wissen, dass in manchen Gemeinden noch reichlich Aufholbedarf besteht, hat das vielleicht eine sehr positive Wirkung, indem z.B. das Thema "Jahr 2000" in Gemeindeversammlungen zur Sprache kommt oder Dinge ins Rollen kommen, wenn sich entsprechend viele Leute per Brief bei ihrer Gemeinde erkunden, wie es denn mit Y2K stehe. Und nun noch eine kleine Quizfrage im Zusammhang mit der Verfassung der Weltwirtschaft im Vorfeld von Y2K: Wenn in einem grossen, wichtigen Land die lokale Währung gegenüber dem US-Dollar in einem Tag um 6% einbricht, was machen dann die Kurse an der Börse in diesem Land? Antwort: Die Investoren schwelgen in Optimismus und die Kurse steigen um 6%. Alles klar? http://biz.yahoo.com/rf/990126/7r.html |
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| Dienstag, 26. Januar 1999 | Vorbereitung auf Katastrophen | Vortag |
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Verschiedene Leute, die sich mit dem Jahr-2000-Problem näher beschäftigen, versuchen immer wieder, die Leute dazu zu bringen, sich auf eine mögliche Katastrophe vorzubereiten. Ich gehöre auch zu diesen Leuten, wie man in meinem Tagebuch-Eintrag vom 2. Dezember 1998 nachlesen kann. Wenn man sich schon gegen alles Mögliche und Unmögliche versichert, warum nicht versuchen, sich gegen eventuelle schlimme Folgen des Jahr-2000-Problems abzusichern? Ein Problem, das man hierbei hat, ist ein akuter Mangel an Katastrophen. Nicht, dass ich jemandem eine Katastrophe wünsche, aber es ist tatsächlich ein Problem: Wenn man einmal von den wenigen Leuten absieht, die in den Alpen von Schnee und Lawinen bedroht sind, und Leuten in überschwemmungsgefährdeten Gebieten in Deutschland, kann einem hierzulande eigentlich kaum etwas passieren. Die Folge davon ist, dass nur wenige Leute bereits eine Katastrophe erlebt haben. Wenn man nun Mühe hat, sie für eine Katastrophen-Vorsorge zu begeistern, ist das angesichts dieser Umstände mehr oder mehr verständlich. Es gibt aber Orte, wo es mit schöner Regelmässigkeit zu Katastrophen kommt. Wie sieht es da aus? Haben die Leute da Vorräte, auf die sie zurückgreifen können? Haben sie ganz allgemein mehr Respekt vor Katastrophen und agieren insgesamt vorsichtiger? Jemand in den USA, der sich mit Y2K beschäftigt und unter http://www.geocities.com/ResearchTriangle/Lab/7731/ auch eine Website zum Thema hat, hat kürzlich diverse Interviews mit Leuten geführt, die Läden in Gebieten der USA führen, die regelmässig von Hurricanes, Flutwellen oder Schneestürmen heimgesucht werden. Einen Bericht über die Resultate dieser Interviews findet man unter http://www.egroups.com/list/roleigh_for_web/316.html. Und diese Resultate sind erstaunlich, verwirrend und - für mich zumindest - ziemlich niederschmetternd. Ich habe einige wichtige Passagen aus dem Bericht vom Englischen ins Deutsche übersetzt: Wichtigste Erkenntnis: Leute kaufen nicht ein, um sich auf eine Katastrophe vorzubereiten, bevor die Katastrophe unmissverständlich begonnen hat: wenn der Schnee zu fallen beginnt, wenn der Hurricane weniger als einen halben Tag entfernt ist, oder wenn der Fluss bereits über die Ufer getreten und die Temperatur über den schneebedeckten Bergen gestiegen ist. [...] Eine weitere bemerkenswerte Erkenntnis ist, dass selbst bei vorhergesagten Verwüstungen die meisten Leute nur für ein, zwei Tage zusätzlich einkaufen. [...] Alle befragten Leiter von Lebensmittelläden sagten übereinstimmend, dass niemals, unter keinen Umständen, je die breite Oeffentlichkeit Lebensmittel früher als ein paar Stunden vor der erwarteten Katastrophe eingekauft hat, ganz egal, als wie schlimm die Katastrophe angekündigt worden war. Und so kommt der Autor des Berichts bezüglich Jahr-2000-Problem zu folgendem pessimistischen Schluss: Wir können von der allgemeinen Bevölkerung erwarten, dass sie am Silvester 1999 wegen Y2K Pläne macht und einkaufen geht, und wir können erwarten, dass jeder zwei Laibe Brot extra, ein paar Liter Wasser, zwei Batterien und eine Taschenlampe kauft. Ein Poster auf dem Usenet hat unseren heutigen Lebensstil einmal treffend als "JIT families", "Just-in-Time-Familien" genannt. So wie eine moderne Autofabrik immer nur Teile für einen Tag hat und sich darauf verlässt, dass nach Ablauf dieses Tages wieder neue Teile geliefert werden, hat die moderne Durchschnittsfamilie heutzutage Lebensmittel für einige Tage im Haus, verlässt sich also mehr oder weniger komplett darauf, dass die Läden immer offen sind und stets genügend Lebensmittel anbieten. Es wird wohl tatsächlich sehr schwierig sein, die Leute von diesem eingefahrenen Lebensstil abzubringen. Wie wenn wir nicht schon genug Aerger hätten mit den technischen Aspekten von Y2K... |
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| Montag, 25. Januar 1999 | Mission-Critical | |
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Der amerikanische "Mister 2000" Koskinen (siehe 29. Juni 1998) gab kürzlich vor einem Regierungs-Ausschuss einen optimistischen Bericht ab über den Stand und den Verlauf der Bewältigung des Jahr-2000-Problems in der Bundesregierung. Er zitierte dabei die Aussage des OMB ("Office of Management and Budget"), dass etwa 60% der 6'696 wichtigsten Computer-Systeme der Regierung bereits jahr-2000-fähig seien. Siehe Artikel unter http://www.bergen.com/morenews/y2ksyst199901215.htm. Als Bezeichnung für "wichtigst" wird meist der Begriff mission-critical verwendet, etwa zu übersetzen mit "kritisch für die Durchführung der Mission". Ein "mission-critical" Computer-System ist eines, ohne das man nicht auskommt, das also eine wichtige Aufgabe erfüllt, die man nicht einfach so fallenlassen kann. Oder anders herum: Wenn es ausfällt, kommt man in echte Schwierigkeiten. Eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt am Anfang eines Jahr-2000-Projekts ist darum die zuverlässige Identifikation aller solchen Systeme. Wehe, man vergisst einige! Unwichtige Systeme fälschlicherweise als "mission-critical" einzuschätzen, ist nicht ganz so fatal, führt aber zu Fehlern beim Setzen der Prioritäten und kann im Extremfall ebenfalls das Projekt gefährden. Man würde darum meinen, die amerikanische Regierung könne die Zahl ihrer "mission-critical"-Systeme genau angeben. Nun, wenn man sich die Sache näher ansieht, scheint dies ganz und gar nicht der Fall zu sein. In einem Bericht vom 10. Juli 1997, noch immer zu finden unter http://www.house.gov/science/katzen_7-10.html, ist von einer ganz anderen Zahl die Rede, nämlich von 7'649. Das ist eine Differenz von fast 1000 Systemen! Paul Milne (siehe 15. September 1998) hat in einem Usenet-Posting einmal verschiedene Aussagen der Regierung über die Monate hinweg bezüglich "mission-critical"-Systeme zusammengestellt:
March 1998: 7800 M C systems 27% compliant 2106
September 1998: 7300 M C systems 40% compliant 2920
January 1999: 6696 M C systems 60% compliant 4017
Man muss noch ein "kleines" Detail berücksichtigen, nämlich dass hier das Testen der Systeme nicht inbegriffen ist. Wenn man einmal die Zahlen der reparierten Systeme und die neueste Zahl der kritischen Systeme als zuverlässig annimmt, heisst das: Von März 1998 bis jetzt wurden etwa 1'900 kritische Systeme repariert, wovon eine unbekannte Anzahl getestet ist. Es sind aber noch über 2'600 Systeme zu reparieren und dann auch noch zu testen. Paul Milnes Posting findet man unter http://www.dejanews.com/getdoc.xp?AN=435305883. Es braucht wohl schon eine ganz gehörige Prise Optimismus, um anzunehmen, dass die US-Regierung ihre kritischen Systeme alle rechtzeitig rechtzeitig repariert und getestet haben wird. Aber noch etwas anderes ist interessant: Vor lauter Gerede um "mission-critical" gehen die "normalen" Systeme immer mehr unter. Ursprünglich war die Rede davon, dass in der amerikanischen Bundesregierung insgesamt etwa 75'000 Systeme im Einsatz sind. Es ist also im Moment von 10 Systemen im Schnitt nur eines als kritisch eingestuft. Eigentlich ein recht erstaunliches Verhältnis: Von jeweils 10 Systemen soll man 9 weglassen können, und die Regierung kann ihre zentralen Aufgaben immer noch erfüllen? Also, ich persönlich bin da recht skeptisch. Wieviele "normale" Systeme darf man weglassen, bis ein vergleichbares Ausmass an Problemen entsteht, wie wenn ein kritisches ausfällt? Warum hat die Regierung überhaupt so viele Systeme im Einsatz, wenn doch 9 von 10 nicht kritisch sind? Vielleicht wird nach diesen Ausführung etwas klarer, warum es Leute gibt, die behaupten, die amerikanische Bundesregierung werde im Januar 2000 nicht mehr funktionsfähig sein. |
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