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Was ändert, was bleibt
Wir könnten, wie es viele Firmen tun, Ihnen im Rahmen unseres Credos
wortreich eine Reihe von Dingen versichern, die sich fast von selbst
verstehen und die Sie wohl bereits mehr oder weniger als gegeben
annehmen: dass bei uns der Kunde im Zentrum steht, dass wir über grosses
Fachwissen und Kompetenz verfügen, ein hohes Qualitätsbewusstsein
pflegen, und einiges mehr.
Das alles sei Ihnen hiermit bereits versichert.
Weil dies allerdings im Grunde nicht sehr aufschlussreich und wenig
interessant ist, versuchen wir im folgenden eine Annäherung an
eine Erkenntnis, die nach über 40 Jahren Firmengeschichte bleibt:
Die Informatik ist eine faszinierende und zugleich widersprüchliche
Branche.
Auf der einen Seite ist sie extrem schnelllebig. Eine
Produktegeneration, kaum eingeführt, wird bereits von der nächsten
bedrängt. Trends und Technologien wechseln in so schneller Folge, dass
man sich nach einer gewissen Zeit nicht einmal mehr an alle ihre Namen
erinnert.
Auf der anderen Seite hingegen stehen die Anwender mit
Problemen und Schwierigkeiten, die sich seit Anbeginn kaum verändert
haben. Egal, ob alt oder neu, Programme haben Fehler. Unabhängig davon,
welche Release-Nummer sie tragen, sie tun häufig nicht das, was sie
sollten. Manchmal scheint es, alles Geld der Welt vermöge nicht das
Programm zu kaufen, das man versteht und das sämtliche benötigten
Funktionen aufweist.
Wir in der Megos arbeiten im Bewusstsein dieses Widerspruchs.
Unser Können und unsere Energie verwenden wir darauf, für unsere
Kunden Software zu bauen, die Probleme löst. Wir messen alles daran, ob
es dabei hilfreich ist, selbst wenn es sich um noch so faszinierende
neue Produkte und aktuellste Technologien handelt. Wenn das Neue
nicht hilft, scheuen wir uns nicht, auf Bewährtes zurückzugreifen.
Die Branche ist in ihre eigene Schnelllebigkeit verliebt, und in der
Folge hat man uns angesichts dieser Strategie gelegentlich als nicht
zeitgemäss oder sogar rückständig beurteilt.
Wir nehmen das in Kauf, denn andererseits gibt es Kunden, die so
lange selbständig ohne Probleme mit unseren Programmen arbeiten, dass
sie zuerst scherzhaft fragen, ob es uns noch gibt, wenn sie sich
schliesslich doch wieder mal melden.
Wir fassen das jeweils als grosses Kompliment auf.
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