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Megos Firmengeschichte
Die Megos AG wurde 1965 gegründet und ist damit das älteste
unabhängige Software-Haus der Schweiz.
Es gibt nur wenige Branchen, die sich so schnell entwickeln wie die
Informatik. Man bleibt in dieser Branche als Firma auf die Dauer nur
erfolgreich, wenn einem zwei schwierige Dinge gleichzeitig gelingen: Man
muss sich durch steten Wandel immer wieder an neue Entwicklungen
anpassen, und man darf trotz allem Wandel dabei seine eigene Identität
nicht verlieren.
Der Megos AG ist beides gelungen, und sie blickt dadurch auf mehr als
40 Jahre Firmengeschichte zurück, die so viele Facetten aufweist, dass
man ein Buch damit füllen könnte.
60er-Jahre: Mainframe-orientierter EDV-Dienstleister
80er-Jahre: PC-Pionier und Standard-Software-Anbieter
90er-Jahre: Individual-Applikations-Entwickler mit dem prämierten Entwicklungssystem EMBASSY
Die Megos AG heute
60er-Jahre: Mainframe-orientierter EDV-Dienstleister
Gegründet wurde die Megos AG 1965 durch Wilhelm Vogt, der die Firma
über 30 Jahre lang leitete, als Umwandlung der Informatik-Abteilung der
Brugger Firma metron in eine
selbständige Firma.
"Informatik" bedeutete damals grosse Mainframe-Rechenanlagen, die
ganze Räume füllten und viele Millionen kosteten. Lange Zeit war die
Megos AG mit Hilfe einer Verbindung nach Baden einer der vielen Benutzer
der Hosts der BBC und erbrachte so EDV-Dienstleistungen für Kunden, z.B.
Auswertungen von Umfragen und das Berechnen damit verbundener
Statistiken.
80er-Jahre: PC-Pionier und Standard-Software-Anbieter
Gegen Ende der 70er-Jahre kamen die ersten Geräte auf den Markt, die
einmal unter der Bezeichnung "Personal Computer" einen weltweiten
Siegeszug antreten würden. Viele Informatik-Firmen belächelten diese
"Hobby-Computer" und hielten sie für völlig ungeeignet für den
professionellen Einsatz.
Die Megos AG erkannte hingegen bereits sehr früh ihr grosses
Potenzial. Auf einem der ersten überhaupt in die Schweiz importierten
Commodore
PET 2001 begann sie mit der Entwicklung einer Reihe von
Applikationen für KMUs.
1982 bewies die Megos erneut ein gutes Gespür, als sie auf die neue
Geräte-Generation mit Intel-Prozessoren und dem Microsoft-Betriebssystem
MS-DOS setzte, zunächst auf den
Sirius 1,
etwas später auf die IBM-PC-Linie und deren "Kompatible", die ja
heute noch, 20 Jahre später, die Informatik dominieren.
Dank frühem Start und klugen strategischen Entscheidungen gelang es
der Megos bis etwa Mitte der 80er-Jahre, sich als wichtiger Anbieter für
Standard-Software im Schweizer Markt zu etablieren, mit mehr als einem
Dutzend Vertriebspartnern und Hunderten von Kunden.
90er-Jahre: Individual-Applikations-Entwickler mit EMBASSY
Gegen Ende der 80er-Jahre kamen die ersten lokalen Netze auf den
Markt. Die Megos AG erkannte auch hier als eine der ersten Firmen in der
Schweiz das grosse Potenzial, das in diesen "LAN's" steckte. Man musste
allerdings einsehen, dass die bisherige Basis der Software-Entwicklung
dafür nicht tragfähig genug war, und startete das grösste Projekt der
Firmengeschichte, um ein geeignetes Werkzeug zu schaffen.
Das Resultat dieses für eine kleine Schweizer Software-Firma sehr
ungewöhnlichen Projekts war die Software-Entwicklungs-Umgebung EMBASSY,
mit der die Megos 1990 den Wettbewerb
Technologiestandort Schweiz gewann.
Im Verlaufe der 90er-Jahre führte die Megos mit Hilfe von EMBASSY
erfolgreich eine Reihe grosser Entwicklungsprojekte für Individual-Software
durch, unter anderem für den Kanton Aargau, die SBG (heute UBS),
die ZKB, den SVTI und die AMAG (mehr darüber).
Das jüngste Individual-Software-Projekt VERANA2001
ging im Frühling 2002 in die breite Einführung auf über 200 Steuerämtern
im ganzen Kanton Aargau. In der Zwischenzeit hat die Lösung
den harten Praxistest mit Bravour bestanden.
Die Megos AG heute
Seit etwa 2001 hat die Megos das Marketing für die Standard-Applikation
Moneysoft® Valor starkt intensiviert, weil sie erkannte, dass deren
Marktpotential längst nicht ausgeschöpft ist. Es gelang tatsächlich, weitere wichtige Fondsleitungen als Kunden
hinzuzugewinnen, und heute ist Moneysoft im Schweizer Markt der Software für die Fonds-Branche eine feste Grösse
geworden.
Da auch für ein solides und ausgereiftes Werkzeug wie EMBASSY die Zeit irgendwann zu Ende geht, hat die
Megos 2006 das Projekt Triton gestartet, um mittelfristig die
Software-Entwicklung auf das leistungsfähige und zukunftsträchtige .NET Framework von Microsoft
umzustellen.
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