Funktionsweise II: Felder und Formeln
Emcal verwendet im Grundsatz ein ganz ähnliches Prinzip wie
ein Spreadsheet-Programm, z.B. Microsoft Excel: Ein zu berechnendes
Preisblatt stellt man sich zweidimensional in Zeilen und Spalten aufgeteilt
vor, welche sogenannte Felder definieren ("Zellen" in Excel-Terminologie).
Pro Feld definiert man eine Berechnung ("Formel" in Excel-Terminologie),
die Bezüge auf Basiswerte, Bezüge auf andere
Felder oder schlicht direkt Zahlenwerte enthalten kann, verknüpft durch
Operatoren wie +, -, *, / und Klammern (). Auch Iterationen und
Entscheidungen mit Hilfe des IF-THEN-ELSE-Konstrukts sind möglich.
Durch das analoge Grundprinzip erreicht Emcal auf der einen Seite eine
vergleichbare Mächtigkeit wie Excel, was das Berechenbare angeht, funktioniert
aber auf der anderen Seite zuverlässiger als es eine NAV-Berechnung könnte,
die sich auf ein allgemeines Spreadsheet-Programm stützt.
Als Vorteil zu nennen wäre hier der reibungslose und direkte Zugriff auf
die Datenbank, nicht nur um Werte zu lesen, sondern auch um berechnete Werte
dauerhaft abzuspeichern. Zudem präsentiert das entsprechende
Emcal-Programm
(Bildschirmansicht)
alle vorhandenen Felder und Berechnungen auf übersichtliche Weise,
während "vergessene" Formeln in Zellen bei Excel, die aber nach wie vor
wirken, eine stets vorhandene Fehlerquelle darstellen.
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